Migration von WooCommerce zu Shopify

Haben Sie einen WooCommerce-Shop und ziehen einen Wechsel zu Shopify in Betracht? Viele Shop-Inhaber finden, dass WooCommerce zu viel technischen Wartungsaufwand erfordert und nicht die Stabilität und Benutzerfreundlichkeit bietet, die für nachhaltiges Wachstum nötig sind. Mit Shopify erhalten Sie eine moderne, cloudbasierte Plattform, die Sie von Hosting-Problemen, Plugin-Konflikten und Performance-Herausforderungen entlastet.

Bei DTAILS haben wir bereits vielen Unternehmen bei der Migration von WooCommerce zu Shopify geholfen – darunter Silva, Momkind, OMHU und Ismageriet. Immer wieder hörten wir dort von Ausfällen, technischen Problemen und dem Eindruck, dass das Arbeiten im alten System einfach zu kompliziert war.

WooCommerce vs. Shopify: Einige der entscheidenden Unterschiede

Wenn Sie von WooCommerce zu Shopify wechseln, entdecken Sie eine Welt voller Vorteile, die Ihren E-Commerce stabiler, sicherer und effizienter machen. Shopify ist eine Plattform, die dafür entwickelt wurde, alle Aspekte Ihres Webshops zu verwalten – von Hosting und Sicherheit bis zur Wartung. Nachfolgend finden Sie einige der wichtigsten Unterschiede, die Sie in Ihre Überlegungen einbeziehen sollten.

Hosting, Sicherheit und Wartung

WooCommerce verlangt, dass Sie sich eigenständig um Hosting, Backups und Sicherheit kümmern. Shopify hingegen ist eine gehostete Lösung, bei der all dies automatisch erledigt wird, sodass Sie sich keine technischen Sorgen machen müssen.

  • Hosting: Shopify nutzt eine cloudbasierte, globale Infrastruktur, um schnelle Ladezeiten und hohe Verfügbarkeit sicherzustellen, ohne dass Sie Server verwalten müssen.
  • Backup: Shopify erstellt laufend Backups des Systems. Darüber hinaus können Sie Kopien Ihres Themes speichern und Inhalte unkompliziert exportieren. Backup-Apps sind häufig dafür ausgelegt, versehentlich gelöschte Daten wiederherzustellen.
  • Sicherheit: Shopify stellt ein SSL-Zertifikat bereit, erfüllt PCI-DSS-Level-1-Standards und schützt Ihren Shop vor Angriffen und Schwachstellen.

Plugins und Kompatibilitätsprobleme vs. Shopify App Store

WooCommerce setzt auf eine Vielzahl von Plugins, was oft zu Kompatibilitätsproblemen und erhöhtem Wartungsaufwand führt. Shopify bietet hingegen eine stabile Plattform mit integrierten Funktionen sowie einen App Store, in dem alle Apps auf Qualität und Sicherheit getestet werden.

Bei DTAILS erstellen wir gerne maßgeschneiderte Apps, wenn Sie etwas ganz Individuelles benötigen. Einige unserer Apps stehen im Shopify App Store allen Shops zur Verfügung, für andere erhalten Sie einen Installationslink direkt von uns. Mehr Informationen zu unseren Apps finden Sie hier.

Skalierbarkeit und Stabilität

Wenn Ihr WooCommerce-Shop wächst, können Sie auf Performance-Probleme und Ausfallzeiten stoßen. Shopify ist speziell für den E-Commerce entwickelt und verfügt über eine skalierbare Infrastruktur, die schnelle Ladezeiten selbst bei hoher Auslastung sicherstellt.

Shopify verfügt über eine extrem robuste Architektur, mit der sich auch hohe Anzahlen simultaner Checkout-Prozesse zuverlässig abwickeln lassen. Flash Sales sind also kein Problem – Shopify hält der Belastung stand.

SaaS-Plattform: Minimale technische Wartung

Shopify ist eine Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösung, was bedeutet, dass Sie sich nicht mehr um Hosting, Updates oder Sicherheitsaspekte kümmern müssen – Shopify erledigt all das für Sie.

Wollen Sie eine Plug-and-Play-Variante, läuft Shopify ohne zusätzlichen technischen Wartungsaufwand. Haben Sie jedoch Integrationen zu ERP-Systemen oder spezielle Funktionen, kann es gelegentlich notwendige Aktualisierungen geben. Dieser Aufwand bleibt jedoch weit hinter dem bei WooCommerce zurück, wo das gesamte System samt Plugins kontinuierlich gepflegt werden muss.

"Shopify ist viel einfacher zu bedienen als unsere alte WooCommerce-Lösung, die mit ihren vielen Anpassungen zu einem großen Spinnennetz wurde, das nur Entwickler durchschauten. Mit Shopify haben wir ein benutzerfreundliches und sehr intuitives System, in dem alle im Büro arbeiten können. Außerdem ist das System skalierbar und damit perfekt geeignet für das Wachstum, das wir vor uns sehen."

– Lauren Blair Klarskov, E-commerce & B2B Manager, Momkind

Der Migrationsprozess von WooCommerce zu Shopify

Ein Systemwechsel sollte mit großer Sorgfalt geplant und umgesetzt werden. Ihr WooCommerce-Shop wurde über Zeit hinweg mit Inhalten, SEO-Optimierungen und einer bestimmten Struktur aufgebaut. Natürlich kann es verlockend sein, komplett neu anzufangen, doch selbst kleine Änderungen können sich negativ auf Ihr Google-Ranking auswirken. Deshalb lohnt es sich, genau zu überlegen, welche Seiten und Inhalte übernommen und welche verzichtbar sind. Generieren bestimmte Seiten gut Traffic, ist es oft ratsam, sie beizubehalten und später ggf. zu überarbeiten.

Schritt 1: Planung und Datenexport

Zu Beginn definieren wir gemeinsam, welche Daten migriert werden sollen – Produkte, Kunden, Bestellungen, Blogbeiträge und SEO-Daten. Nicht alles lässt sich direkt aus WooCommerce exportieren, daher prüfen wir zunächst, was sich tatsächlich auslesen lässt. Haben Sie einen WooCommerce-Partner, kann dieser bei der Identifikation Ihrer Möglichkeiten helfen.

In manchen Fällen kann ein Data Scraping notwendig sein, was jedoch selten die Genauigkeit eines direkten Exports erreicht. Rechnen Sie hier mit manuellem Aufwand – zugleich ist es eine gute Gelegenheit, Ihren Content zu überarbeiten und zu optimieren.

Schritt 2: Import von Produkten, Kunden und Bestellungen

Bevor Daten zu Shopify importiert werden können, muss die WooCommerce-Exportdatei an das Shopify-Format angepasst werden. Mitunter lassen sich Daten verändern oder erweitern, um individuellen Anforderungen während der Migration gerecht zu werden. Zu den wichtigsten Datensätzen zählen:

  • Produkte: Informationen zu allen Produkten, inklusive Beschreibungen, Preisen, Bildern, Varianten und Lagerbeständen.
  • Sammlungen: Die Gruppierung Ihrer Produkte (z.B. nach Typ oder Saison), deren Struktur erhalten bleiben muss.
  • Kunden: Kundendaten wie Name, E-Mail-Adresse sowie Liefer- und Rechnungsadressen.
  • Bestellungen: Ihre bisherige Bestellhistorie mit Positionen, Preisen, Status und Zahlungsinformationen.
  • SEO-Daten: Meta-Tags, URL-Strukturen und Alt-Texte für Bilder.
  • Kundenkommentare und Bewertungen: Produktbewertungen und andere Kundenfeedbacks.
  • Rabatte und Gutscheincodes: Vorhandene Rabatte oder Aktionen sollten nahtlos übernommen werden.
  • Sitemap: Die bestehende Seitenstruktur, um falsche oder tote Links zu vermeiden.
  • Inhaltsseiten: Textbasierte Inhalte wie „Über uns“, „Kontakt“, "Geschäftsbedingungen" usw., die ebenfalls weiter verfügbar sein sollen.
  • Rechtliche Seiten: Wie Datenschutzrichtlinie, Cookie-Richtlinie, Rückgaberecht und Nutzungsbedingungen, um alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Je nach Komplexität Ihres Shops kommen unterschiedliche Importmethoden in Frage. Wir wählen die Variante, die Ihnen die verlässlichste Datenübernahme bietet.

Schritt 3: Einrichtung von Design und Funktionalität

Shopify stellt eine umfangreiche Auswahl an ansprechenden Themes zur Verfügung, die den Grundstein für Ihren Webshop bilden. Gemeinsam finden wir das Template, das am besten zu Ihrer Marke und Ihrem Geschäftsmodell passt. In Workshops klären wir, welches Design und welche Funktionen prioritär sind, damit Farben, Layout, Navigation und Nutzerführung Ihrer Vision gerecht werden.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Themes beleuchten wir offen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Bei Bedarf entwickeln wir spezielle Erweiterungen oder passen vorhandene Funktionen an, damit Ihr Shop optimal läuft. Wenn Sie ein komplett individuelles Design wünschen, besprechen wir gerne die Möglichkeiten einer maßgeschneiderten Lösung.

Mehr Infos zu den unterschiedlichen Themes finden Sie in unserem Leitfaden zu Shopify-Themes. Vielleicht möchten Sie etwas ganz Individuelles – wir beraten Sie gerne, wie sich das am besten umsetzen lässt.

Verkaufsstrategie und Zahlungsoptionen

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Auswahl und Einrichtung Ihrer Zahlungsarten. Shopify unterstützt verschiedenste Payment-Lösungen, und wir sorgen dafür, dass Ihr Shop sicher und reibungslos Zahlungen verarbeiten kann. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über Zahlungsabwicklung.

Wenn Sie international verkaufen möchten, prüfen wir gemeinsam, ob Shopify Markets oder Expansion Stores besser für Sie geeignet sind. Dabei stellen wir sicher, dass Ihre Migration nicht nur ein optisches Upgrade darstellt, sondern echtes Potenzial für globales Wachstum bietet. Nach Projektabschluss haben Sie einen Webshop, der nicht nur gut aussieht, sondern auch leistungsfähig genug ist, um Ihr Geschäft international voranzubringen.

Sind Sie neugierig auf den internationalen Handel mit Shopify? Dann können Sie hier mehr über Shopify Markets erfahren.

Schritt 4: Test, Redirects und Go-Live

Vor dem Launch testen wir sämtliche Funktionen gründlich, damit Sie keine unerwarteten Überraschungen erleben. Es ist uns wichtig, dass nicht nur wir die technischen Abläufe prüfen, sondern auch Sie sich selbst mit allen Prozessen vertraut machen. So starten Sie mit einem guten Gefühl in den Live-Betrieb.

Unmittelbar nach dem Launch beginnt eine zweiwöchige Hypercare-Phase, in der wir Ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Shopify läuft generell sehr stabil, sodass nur selten Probleme auftreten – sollte doch etwas sein, reagieren wir in dieser Phase besonders schnell. Wenn Sie möchten, können Sie mit einer DTAILS Care Vereinbarung auch längerfristig auf unser E-Commerce-Team zugreifen.

Redirects – Ein kritischer Teil der Migration

Redirects sind essenziell, um bestehende Links zu erhalten und Kunden nicht in 404-Fehlerseiten laufen zu lassen. Wir richten daher 301-Weiterleitungen von Ihren alten WooCommerce-URLs auf die neuen Shopify-Seiten ein. Zusätzlich installieren wir eine Redirect-App, die mögliche 404-Fehler überwacht und uns bei Bedarf sofort meldet.

Go-Live – Einfacher als gedacht

Auch am Tag des Go-Live sind wir an Ihrer Seite. Der eigentliche Schritt ist simpel: Wir ändern die Domain-Einstellungen, nehmen den Passwortschutz vom Shop und schon kann Ihr Verkauf starten. Wenn Sie das Ereignis mit Sekt und Konfetti feiern wollen, nur zu – das haben Sie sich verdient!

  • Gemeinsames Testen: Wir prüfen alle Funktionen zusammen, damit Sie bestens vorbereitet sind.
  • Hypercare-Phase: Nach dem Livegang bieten wir Ihnen zwei Wochen besondere Unterstützung, damit alles reibungslos anläuft.
  • Redirects: Wir setzen 301-Weiterleitungen und eine App zum Monitoring von 404-Fehlern auf, um Ihren SEO-Wert zu schützen.
  • Go-Live-Prozess: Wir leiten Ihre Domain um und entfernen den Passwortschutz – schnell und effizient.

Bei einer Migration geht es nicht nur um den reinen Datentransfer. Es ist auch Ihre Chance, den Shop grundlegend zu optimieren. Wir begleiten Sie dabei, sodass Sie einen nahezu reibungslosen Umstieg zu Shopify erleben und Ihren SEO-Wert erhalten.

 

"Everything has been way above my expectations: From project management, the initial scope, the plan and, of course the execution and delivery. Nothing slips between the cracks and that gives me huge trust as a partner."

– Fredrik Sinander, eCommerce Manager, Silva.

 


Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie ein Migrationsprojekt bei DTAILS abläuft?

Shopify ist im Vergleich zu WooCommerce eine unkompliziertere, sicherere und skalierbare Plattform. Wenn Sie eine Migration in Betracht ziehen, kann DTAILS Ihnen bei einem reibungslosen Übergang helfen, damit Sie Stolperfallen vermeiden und den besten Start mit Shopify haben.

Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Gespräch über Ihre Migration zu Shopify.

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